So machen Sie Kräuter länger haltbar

Küchenkräuter haltbar machen: Kresse
Küchenkräuter wie Kresse länger haltbar machen. Mit diesen Tipps funktioniert es garantiert!
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Sicherlich kochen Sie gern mit frischen Kräutern. Das macht Spaß, verleiht den Speisen fantastische Aromen und gesund ist es obendrein. Wenn nur nicht immer so viele Kräuter übrig bleiben würden, besonders, wenn man nur für wenige Personen kocht. Aber deshalb auf frische Kräuter verzichten? Das muss nicht sein. Wir verraten Ihnen 5 Methoden, mit denen Sie Kräuter länger haltbar machen können.

1. Ins Wasser stellen

Geben Sie zwei, drei Fingerbreit Wasser in ein Glas und stellen Sie übrig gebliebene Kräuter hinein. So bleiben sie zwei bis drei Tage lang frisch. Sie können die Kräuter auch mit Wasser bestäuben und in einem geschlossenen TK-Beutel im Gemüsefach Ihres Kühlschrank aufbewahren.

2. Trocknen

Frische Kräuter können Sie auch problemlos trocknen und dann wie getrocknete Kräuter verwenden, die Sie ja sicherlich in Ihrem Gewürzregal haben. Dazu waschen Sie die Kräuter gründlich, schütteln sie aus und hängen sie – zu Sträußchen gebunden – an eine Leine an einem dunklen, luftigen Ort (im Keller ist es meist zu feucht!). Wenn Sie dazu keine Gelegenheit haben, können Sie die gewaschenen Kräuter auch im Backofen trocknen. Auf dem Rost, bei ca. 30 Grad und leicht geöffneter Ofentür.

3. Pesto und Kräuterbutter

Übrig gebliebene Kräuter machen sich auch gut in einem Pesto, das Sie – in einem Glas im Kühlschrank – mehrere Tage lang aufbewahren können. Beschränken Sie sich nicht auf das klassische Basilikum-Pesto. Experimentieren Sie mit verschiedenen Kräutern, Pestos lassen sich sehr vielseitig zubereiten. Alternativ können Sie übrig gebliebene Kräuter auch zu einer eigenen Kräuterbutter verarbeiten, die jedes Fertigprodukt um Längen schlägt: Kräuter waschen, trocknen und kleinschneiden, mit durchgedrücktem Knoblauch in die weiche Butter kneten und kühl stellen.

4. In Öl einlegen

In Öl oder Essig eingelegte Kräuter halten sich monatelang. Vor dem Einlegen sollten die Kräuter allerdings penibel gewaschen und getrocknet werden. Dann in ein Schraubglas füllen, mit Essig oder Öl bedecken und an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren.

5. Einfrieren

Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Liebstöckel oder Basilikum lassen sich problemlos einfrieren. Entweder die gewaschenen und getrockneten Kräuter von den Stängeln zupfen (Schnittlauch natürlich hacken) und in TK-Beuteln einfrieren. Oder die gewaschenen Kräuter feinhacken und in Eiswürfelbehältern mit Wasser (1/3 Kräuter zu 2/§ Wasser) einfrieren.

Fazit

Sie sehen, es gibt keinen Grund, auf frische Kräuter zu verzichten, nur weil man mit den Resten nichts anzufangen weiß. Kräuter lassen sich auf vielerlei Art haltbar machen.