Sojamilch

Beim Genuss von Sojamilch können erhebliche Kalorien eingespart werden. In ihr stecken viele wichtige Nährstoffe. Besonders interessant ist Sojamilch für Menschen, die sich vegan ernähren oder eine Laktose Intoleranz haben. Hier stellt die Sojamilch eine Alternativlösung zur Kuhmilch dar.

Herkunft und Verbreitung

Vermutlich im Jahr 164 vor Christus wurde die Sojamilch in der chinesischen Han-Dynastie erfunden. Sie verbreitete sich recht schnell im gesamten asiatischen Raum, wo sie Anwendung als gesunder Durstlöscher fand. Sie bildete für andere Soja-Produkte wie dem Soja-Joghurt oder Tofu die Grundlage. Erst in der Vergangenheit wurde Sojamilch auch in Deutschland bekannt. Hier erfreut sie sich aufgrund ihrer Laktose Freiheit und der gesunden Effekte großer Beliebtheit.

Ist Sojamilch gesund?

Im Vergleich mit Kuhmilch ist Sojamilch gesund. Zwar ist in ihr sehr viel Eiweiß enthalten, allerdings sind die Soja-Proteine biologisch sehr wertvoll. Vom menschlichen Körper können diese Proteine 1:1 verwertet werden. Positiv auf die Gesundheit wirkt sich aus, dass Sojamilch kein Cholesterin enthält. Auch als Diät-Getränk hat Sojamilch einiges zu bieten. Mit ihrem Fettgehalt von 2,2 g liegt sie unter dem Fettgehalt von 3,5 g von Vollmilch. Das enthaltene Fett ist von hoher Qualität, weil es hauptsächlich aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Durch den geringen Fettgehalt werden zusätzlich Kalorien eingespart. Durch Soja werden einige Enzyme gebunden, die für den Abbau von Kohlenhydraten verantwortlich sind.

Sojamilch übertrifft Kuhmilch durch ihren hohen Vitamingehalt. In dem Getränk ist viermal so viel Folsäure enthalten. Zur entscheidendsten Eigenschaft der Sojamilch zählt jedoch, dass sie komplett frei von Laktose ist. Für Menschen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit ist dies ein wichtiges Kriterium.

Sojamilch selber machen

Um Sojamilch selber machen zu können, werden über Nacht hierzu 100 g Sojabohnen in Wasser eingeweicht. Nach Zugabe von 1/3 Liter Wasser wird das Ganze mit Hilfe eines Pürierstabes zu einem Brei verarbeitet. Nun werden 2/3 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht. Dort hinein wird die breiartige Bohnenmasse gegeben und zehn Minuten geköchelt. Ein sauberes Baumwolltuch wird über ein Sieb gelegt. Nach Abkühlen des Pürees wird dasselbe durch das Sieb gegossen. Ist alles abgetropft erfolgt die Zugabe von ¼ kalten Wassers. Alles wird in dem Baumwolltuch ausgewrungen. Die hierdurch entstandene Flüssigkeit stellt die Sojamilch dar.