Dinkel

Dinkel ist eine robuste Weizenart. Dinkel kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo eine UnertrĂ€glichkeit auf Weizen vorliegt. FĂŒr ein reisĂ€hnliches Produkt wird Dinkel geschliffen.

Wissenswertes ĂŒber Dinkel

Dinkel gesundDinkel ist seit gut 5000 Jahren als Getreide bekannt. Zum damaligen Zeitpunkt wurde es vor allem im Nahen Osten genutzt. In Europa gibt es Dinkel seit gut 500 Jahren nach Christus. Das erste bekannte Anbaugebiet in Deutschland war Schwaben. Deshalb hat Dinkel auch den Beinamen Schwabenkorn erhalten. Wegen seines nussartigen Geschmacks und seiner hervorragenden Backeigenschaften wird Dinkel auch bei uns immer bekannter. Wird Dinkel unreif geerntet und ĂŒber Buchweizenholz gedörrt sowie geschĂ€lt, so nennt man ihn GrĂŒnkern.

Warum Dinkel gesund ist

Dinkel ist nicht nur bei Vegetariern sehr beliebt. Er bietet einen sehr hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen und ĂŒberbietet damit sogar den Weizen. Weiterhin steckt in Dinkel eine große Menge an Kieselerde. Das macht den Dinkel gesund. Diesem besonderen Inhaltsstoff wird eine positive Wirkung auf Haar und Haut nachgesagt. Außerdem wirkt er sich positiv auf das Denkvermögen und die Konzentration des Menschen aus. Menschen mit einer Allergie auf Weizen sehen in Dinkel den idealen Ersatz. In den meisten FĂ€llen wird Dinkel gut vertragen.

Vorsichtig sein sollten jedoch Personen, die unter Zöliakie leiden oder kein Gluten vertragen. Aus Dinkel geschrotet werden Dinkelbratlinge hergestellt. Dinkel geschrotet kauft man bestenfalls in einem Bioladen oder im Reformhaus. Ebenfalls aus Dinkel wird Dinkelreis hergestellt. Dazu muss der Dinkel geschliffen und entspelzt werden. Dinkelreis stellt eine vollwertige Alternative fĂŒr herkömmlichen Reis dar. Den Dinkel geschrotet findet man oft in Backwaren, wie Brot oder Brötchen.

Durch das im Dinkel enthaltene wertvolle Eiweiß mit Spuren von essenziellen AminosĂ€uren stellt Dinkel eine gĂŒnstige Methode zum Abnehmen dar. Zum Abnehmen eignen sich sehr gut sogenannte Dinkel-KrĂ€cker. Diese sĂ€ttigen sehr gut und sind sogar gesĂŒnder als herkömmliche Chips.

Foto: Cornerstone  / pixelio.de