Granatapfel

Granatapfel gesundIm Granatapfel stecken eine erhebliche Vielzahl an Antioxidantien und Vitalstoffen. Granatapfelkernöl beinhaltet einen recht hohen Gehalt an Pflanzenhormonen, die sich positiv auf den weiblichen, aber auch den mÀnnlichen Hormonhaushalt auswirken. Die enthaltenen Flavonoide und Polyphenole tragen zum Schutz sÀmtlicher Körperzellen bei.

Das macht den Granatapfel gesund

Der komplette Granatapfelbaum kann in Heilzwecken Verwendung finden. An oberster Stelle stehen die leckeren blutroten FrĂŒchte. Der hohe Gehalt an bioaktiven Inhaltsstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist bezeichnend fĂŒr den Granatapfel. Bemerkenswert ist die außergewöhnlich hohe Konzentration an wirksamen sekundĂ€ren Pflanzenstoffen. Im medizinischen Bereich wird immer öfter mit den im Granatapfel sehr reichhaltig vorkommenden Polyphenolen und PhenolsĂ€uren geforscht. Diese Substanzen wirken antioxidativ und liegen im Granatapfel wesentlich höher vor als beispielsweise in GrĂŒnen Tee oder Rotwein. 125 g Granatapfel enthalten 97,5 Kalorien. Ein Granatapfel bringt in der Regel ein Gewicht von 150 g auf die Waage. Somit enthĂ€lt ein Granatapfel insgesamt rund 111 Kalorien.

Granatapfelkerne als Quelle fĂŒr selten vorkommende Omega-FettsĂ€ure

Die Vielzahl an Kernen im Granatapfel gelten als unĂŒbertroffene Quelle der selten vorkommenden Omega-FettsĂ€ure mit dem Namen Gamma-LinolensĂ€ure. Diese Omega-FettsĂ€ure kommt im Pflanzenreich kaum vor. Bekannt geworden ist sie durch ihre herausragenden Wirkungen auf die unterschiedlichen Phasen der Frau.

Wie gesund GranatÀpfel wirklich sind

Der Granatapfel hilft bei der BekĂ€mpfung von EntzĂŒndungen und kann zum Schutz der GefĂ€ĂŸe beitragen. Bei Frauen ist eine Erleichterung wĂ€hrend der Wechseljahre festgestellt worden. Der Granatapfel wurde auch schon bei der Behandlung von Prostatakrebs erfolgreich eingesetzt. Die wissenschaftliche Wirksamkeit konnte jedoch bisher noch nicht erwiesen werden. Hingegen ist bekannt geworden, dass ein Glas Granatapfelsaft die Durchblutung verbessert. Ein wissenschaftlicher Beweis hierfĂŒr steht noch aus. Auch wenn die positive Wirkung des Granatapfels im Hinblick auf die BekĂ€mpfung von Krankheiten noch nicht ĂŒberzeugt, steht jedoch fest, dass der Granatapfel gesund ist.
Zubereitung

Erste Schwierigkeiten tauchen beim Zerkleinern der Frucht auf. Der Granatapfel muss zunĂ€chst in 2 HĂ€lften geteilt werden. Danach werden die Kerne entfernt. Empfohlen wird, den Granatapfel vor dem Öffnen hin- und her zu rollen. Damit ist gewĂ€hrleistet, dass die Kerne leichter herausfallen. Die weißen FruchthĂ€ute mĂŒssen ebenso entfernt werden, denn diese enthalten Bitterstoffe.

Personen, die auf die Kerne keinen großen Wert legen, können den Granatapfel auch auspressen. Ein Granatapfel ergibt circa ein halbes Glas Saft.

Foto: kennz / pixelio.de