Kurkuma: Mengen, Curcumin, Verwendung in der Küche

Kategorie: Lebensmittel

Ein gestrichener Teelöffel Kurkumapulver wiegt etwa 3 Gramm, ein gestrichener Esslöffel rund 9 Gramm. Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, ist der getrocknete und gemahlene Wurzelstock von Curcuma longa, einem Ingwergewächs aus Südostasien. Für die orangegelbe Farbe sorgt Curcumin, das als Lebensmittelfarbstoff E 100 zugelassen ist. In diesem Steckbrief finden Sie die haushaltsüblichen Mengen in Gramm, die Nährwerte des Pulvers, die amtliche Einordnung der Aufnahmemengen und unsere praktischen Küchentipps aus dem Familienalltag.

Kurkuma im Überblick: Gelbwurz aus der Familie der Ingwergewächse

Kurkuma (Curcuma longa) gehört zur Familie der Ingwergewächse und ist damit eng mit Ingwer und Galgant verwandt. Genutzt wird der unterirdische Wurzelstock, botanisch das Rhizom. Meist kommt er getrocknet und zu Pulver vermahlen in den Handel, seltener frisch in die Gemüseabteilung. Das Bundeszentrum für Ernährung führt die orangegelbe Farbe des Rhizoms auf den Inhaltsstoff Curcumin zurück.

Geschmacklich ist Kurkuma keine Schärfebombe. Das Bundeszentrum beschreibt das Aroma als etwas bitter, erdig-holzig bis leicht scharf, und genau so wirkt das Pulver auch bei uns in der Küche: zurückhaltend, leicht harzig und für sich allein fast unscheinbar. Wer Kurkuma zum ersten Mal pur probiert, ist meist überrascht, wie wenig davon nach Curry schmeckt. Seine Stärke liegt im Zusammenspiel mit anderen Gewürzen und in der Farbkraft.

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Südostasien, der Anbau konzentriert sich heute auf Indien. Frische Wurzeln liegen inzwischen in vielen Supermärkten, fast immer als Importware direkt neben dem Ingwer. Bei uns taucht Kurkuma fast täglich auf, weil er in praktisch jeder Currymischung steckt. Wir kaufen ihn trotzdem lieber in kleinen Tüten als im Vorratseimer, denn Farbe und Aroma halten sich nicht endlos.

Wie viel wiegt ein Teelöffel Kurkuma?

Ein gestrichener Teelöffel Kurkumapulver wiegt etwa 3 Gramm, gehäuft sind es rund 5 Gramm. Ein gestrichener Esslöffel kommt auf ungefähr 9 Gramm, ein gehäufter auf etwa 14 Gramm. Das sind die Werte, die wir mehrfach auf der Küchenwaage nachgewogen haben, und sie deckten sich mit den üblichen Löffelangaben in Lebensmitteldatenbanken. Weil Pulver unterschiedlich fein gemahlen ist und sich in der Dose setzt, sind Abweichungen von etwa einem Gramm pro Löffel völlig normal.

Kurkuma: haushaltsübliche Mengen in Gramm (gewogene Richtwerte)
EinheitGewichtCurcumin, rechnerisch bei 3 bis 5 Prozent
1 Prise Pulverca. 0,2 gca. 6 bis 10 mg
1 TL gestrichenca. 3 gca. 90 bis 150 mg
1 TL gehäuftca. 5 gca. 150 bis 250 mg
1 EL gestrichenca. 9 gca. 270 bis 450 mg
1 EL gehäuftca. 14 gca. 420 bis 700 mg
Goldene Milch, 250 ml (½ TL)ca. 1,5 gca. 45 bis 75 mg
Currygericht für 4 Personen (1 bis 2 TL)3 bis 6 g90 bis 300 mg
250 g Reis färben (½ TL)ca. 1,5 gca. 45 bis 75 mg
Frische Wurzel, daumengroßes Stückca. 15 g (entspricht ca. 3 g Pulver)ca. 90 bis 150 mg

Die letzte Spalte ist bewusst eine Spanne und nur ein Rechenwert. Getrockneter Kurkuma enthält je nach Sorte, Erntezeitpunkt und Lagerdauer grob 2 bis 5 Prozent Curcuminoide, die Verbraucherzentrale rechnet für Pulver mit etwa 5 Prozent. Frische Wurzel besteht überwiegend aus Wasser, beim Trocknen bleibt rund ein Fünftel des Gewichts übrig. Etwa 15 Gramm frische Wurzel entsprechen deshalb ungefähr 3 Gramm Pulver.

Für die Praxis heißt das: Wer würzt, bleibt fast immer bei wenigen Gramm am Tag. Eine große Pfanne Gemüsecurry für vier Personen braucht selten mehr als zwei Teelöffel Pulver, das sind pro Person etwa 1,5 Gramm. Nur wer löffelweise dosiert, etwa einen gehäuften Esslöffel im Smoothie, landet rechnerisch schnell bei der Orientierungsmenge, um die es im nächsten Abschnitt geht.

Curcumin, E 100 und die Frage nach der Höchstmenge

Curcumin ist der färbende Hauptstoff im Kurkuma-Rhizom und als Lebensmittelfarbstoff unter der Nummer E 100 zugelassen. Die Nummer steht dabei nicht für das Gewürz, sondern für gereinigtes Curcumin und Kurkuma-Extrakt. Sie finden E 100 deshalb auch in Zutatenlisten von Süßwaren, Speiseeis, Senf, Margarine oder Fertigsaucen. Das Gewürz selbst gilt schlicht als Lebensmittel und braucht keine E-Nummer.

Für Curcumin gibt es einen ADI-Wert, also eine gesundheitlich akzeptable tägliche Aufnahmemenge. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat diesen Wert 2010 bei der Neubewertung von E 100 auf 3 Milligramm Curcumin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag festgelegt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt in seiner Stellungnahme Nr. 040/2021 denselben Wert, bezogen auf alle Quellen zusammen. Bei 70 Kilogramm Körpergewicht sind das rund 210 Milligramm, die Verbraucherzentrale rundet auf etwa 200 Milligramm.

Bezogen auf das Gewürz nennt die Verbraucherzentrale als Orientierung nicht mehr als 7 Gramm Kurkumapulver pro Tag, also gut zwei gestrichene Teelöffel. Diese Zahl sollten Sie nicht als Zielmarke lesen: Bei den 5 Prozent Curcumin, die die Verbraucherzentrale für Pulver angibt, wäre der ADI schon bei etwa 4 Gramm erreicht. Zum Würzen ist der Rahmen damit immer noch weit, wir bleiben aber bewusst bei einem halben bis zwei Teelöffeln pro Gericht. Für Kinder gilt der Wert bezogen auf ihr Körpergewicht: Bei 20 Kilogramm sind es rund 60 Milligramm Curcumin und damit etwa 1 bis 2 Gramm Pulver am Tag.

Kritisch bewertet das BfR nicht das Gewürzregal, sondern hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel. Dort stecken oft angereicherte Extrakte mit rund 95 Prozent Curcumin, mit denen der ADI dauerhaft überschritten werden kann. Besonders befasst hat sich das Institut mit Präparaten, denen isoliertes Piperin aus schwarzem Pfeffer zugesetzt ist, um die Aufnahme von Curcumin zu erhöhen. Für isoliertes Piperin aus Nahrungsergänzungsmitteln empfiehlt das BfR laut Verbraucherzentrale höchstens 2 Milligramm pro Tag für Erwachsene.

Curcumin löst sich schlecht in Wasser und wird aus dem Darm nur in geringem Maß aufgenommen. Genau daran setzen die Kombinationen mit Fett und Pfeffer an, die man aus der indischen Küche kennt. Ob eine höhere Aufnahme im Blut auch mehr bringt, ist damit nicht gesagt. Die Verbraucherzentrale weist ausdrücklich darauf hin, dass eine bessere Bioverfügbarkeit nicht automatisch eine bessere biologische Wirkung bedeutet. Krankheitsbezogene Aussagen sind für Lebensmittel ohnehin verboten, und wir halten uns daran: Kurkuma ist bei uns ein Gewürz und kein Mittel gegen irgendetwas.

Nährwerte von Kurkumapulver

Die Nährwerttabelle für Kurkuma liest sich auf den ersten Blick spektakulär, vor allem beim Eisen und beim Kalium. Der Bezug sind aber 100 Gramm trockenes Pulver, und die verwendet niemand. Rechnen Sie deshalb immer auf den Teelöffel herunter: 3 Gramm Kurkuma liefern rund 11 Kilokalorien, etwa 1,2 Milligramm Eisen und ungefähr 76 Milligramm Kalium.

Damit ist die Rolle im Speiseplan klar. Kurkuma ist ein Farb- und Aromageber, kein nennenswerter Nährstofflieferant. Wer Mineralstoffe über die Ernährung abdecken möchte, kommt über Hauptbestandteile wie Hülsenfrüchte, Gemüse, Vollkorngetreide, Milchprodukte oder Käse ungleich weiter als über Gewürze.

Auffällig ist die Fettmenge von rund 10 Gramm je 100 Gramm. Sie stammt aus dem Wurzelstock selbst und erklärt, warum offen gelagertes Pulver nach längerer Zeit muffig riechen kann. Ein Hinweis zum Vergleichen: Bei Gewürzen weichen die Datenbanken deutlich voneinander ab. Unsere Tabelle folgt dem Bundeslebensmittelschlüssel, die US-amerikanische Datenbank FoodData Central nennt für gemahlenen Kurkuma dagegen etwa 312 Kilokalorien und rund 3 Gramm Fett je 100 Gramm. Beides sind Orientierungswerte und keine Messwerte für die Dose in Ihrem Schrank.

Typische Nährwerte je 100 g Kurkumapulver, getrocknet und gemahlen
Nährwertje 100 g Kurkumapulver, getrocknet und gemahlen
Energie356 kcal
Eiweiß8,0 g
Fett10,0 g
Kohlenhydrate58 g
Ballaststoffe7,0 g
Kalium2.525 mg
Eisen41,4 mg
Magnesium193 mg
Calcium182 mg
Zink4,35 mg

Woraus die Energie stammt

  • Fett 10,0 g (25%)
  • Eiweiß 8,0 g (9%)
  • Kohlenhydrate 58,0 g (66%)

Angaben je 100 g, gerundet. Quelle: Nährwertrechner.de: Kurkuma, Gewürz (Bundeslebensmittelschlüssel)

Kurkuma in der Küche: Currymischungen, goldene Milch, Reis

Kurkuma steckt in fast jeder Currymischung und sorgt dort für die typische goldgelbe Farbe. Das Bundeszentrum für Ernährung nennt außerdem das Färben von Reisgerichten wie der spanischen Paella, wo Kurkuma neben Safran eingesetzt wird. Wir geben einen halben Teelöffel direkt ins Kochwasser, wenn Reis sichtbar gelb werden soll, oder rösten das Pulver vorher kurz in Öl mit Zwiebel, Knoblauch und etwas Chili an. Das kurze Anbraten nimmt dem Pulver die rohe Bitternote, aber wirklich nur wenige Sekunden lang, sonst wird es unangenehm herb.

Gut passt Kurkuma zu Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Blumenkohl, Möhren, Eierspeisen, Geflügel und Fisch. In Suppen und Eintöpfen reicht meist ein halber Teelöffel für vier Portionen. Bei der bekannten goldenen Milch rechnen wir mit einem halben Teelöffel Pulver auf 250 Milliliter Milch oder Pflanzendrink, dazu eine Prise Pfeffer, etwas Fett und je nach Geschmack Zimt, Ingwer und Honig. Kalt aufgeschlagen bleibt das Pulver gern körnig, deshalb rühren wir es erst mit wenig Flüssigkeit zu einer Paste und gießen dann auf.

Ein Wort zur Dosierung: Mehr Kurkuma bedeutet nicht mehr Geschmack, sondern schnell bitter und leicht seifig. Wer die Farbe intensiver möchte, arbeitet besser mit Fett, denn Curcumin löst sich darin deutlich besser als in Wasser. Und beim Färben von Ostereiern zeigt sich noch eine Eigenschaft, die im Alltag beides ist, Vorteil und Ärgernis: Kurkuma haftet hervorragend, auch dort, wo man es nicht möchte.

Frische Kurkumawurzel schälen, reiben und Flecken vermeiden

Frischer Kurkuma sieht aus wie ein schlankerer Ingwer, ist innen aber leuchtend orange. Er lässt sich wie Ingwer dünn schälen und dann fein reiben oder hacken. Beim Trocknen verliert die Wurzel rund vier Fünftel ihres Gewichts, deshalb ersetzen etwa 15 Gramm frische Wurzel einen gestrichenen Teelöffel Pulver. Geschmacklich ist die frische Variante etwas frischer und weniger erdig, in Currys nehmen wir sie gern zusätzlich zum Pulver.

Ziehen Sie beim Verarbeiten Einweghandschuhe an. Der Saft färbt Fingernägel, Nagelhaut und Fingerkuppen kräftig gelb, und das hält mehrere Tage. Auch Schneidebretter aus Kunststoff, helle Arbeitsplatten, Silikonspatel und Kunststoffdeckel nehmen die Farbe an. Wir arbeiten deshalb auf einem Holzbrett, das ohnehin Patina hat, und spülen Reibe und Messer sofort mit warmem Wasser und Spülmittel ab.

Bei Textilien gilt: sofort mit kaltem Wasser ausspülen, nicht mit heißem, und dann normal waschen. Curcumin ist lichtempfindlich, hartnäckige Restschatten auf hellen Kunststoffteilen bleichen erfahrungsgemäß aus, wenn die Teile ein paar Stunden ins Tageslicht kommen. Wer Flecken ganz vermeiden will, nimmt Pulver statt frischer Wurzel und gibt es direkt in Topf oder Pfanne, nicht in eine Schüssel zum Anrühren.

Einkauf, Lagerung und Qualität

Gutes Kurkumapulver ist gleichmäßig orangegelb, riecht deutlich erdig-würzig und klumpt nicht. Blass wirkendes, kaum riechendes Pulver liegt meist zu lange. Aroma und Farbe leiden vor allem unter Licht, Wärme und Luft, deshalb gehört Kurkuma in ein dicht schließendes Glas oder eine Blechdose und in einen dunklen, kühlen Schrank, nicht ins Regal über dem Herd. Wir kaufen bewusst kleine Mengen und schreiben das Öffnungsdatum auf den Deckel.

Ganze, getrocknete Rhizome halten das Aroma länger als Pulver, brauchen zum Mahlen aber eine kräftige Mühle. Frische Wurzel bleibt im Gemüsefach des Kühlschranks, locker in Papier gewickelt, etwa zwei bis drei Wochen brauchbar und lässt sich geschält und gerieben portionsweise einfrieren.

Bei sehr günstiger Importware aus unbekannten Onlinequellen lohnt der Blick auf Herkunft und Anbieter. Aus Südasien sind Fälle bekannt, in denen Kurkumapulver mit dem knallgelben Bleichromat aufgehellt wurde. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat 2020 dazu 32 Kurkumaproben aus dem bayerischen Handel untersucht und keine Hinweise auf solche Verfälschungen gefunden. Die Bleigehalte lagen zwischen 0,05 und 0,45 Milligramm je Kilogramm, der Median bei 0,08. Ware aus dem regulären Lebensmittelhandel oder aus dem Bio-Sortiment ist damit die einfache und sichere Wahl.

Worauf empfindliche Gruppen achten sollten

Als Küchengewürz in üblichen Mengen ist Kurkuma nach Einschätzung der Verbraucherzentrale unbedenklich. Die Hinweise der Behörden beziehen sich fast durchgängig auf hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel und Extrakte und nicht auf den Teelöffel im Curry.

Menschen mit Gallensteinen sollten Kurkuma-Extrakte meiden, weil diese laut Verbraucherzentrale eine Gallenkolik auslösen können. Schwangere und Stillende sollten auf Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma verzichten, dürfen das Gewürz beim Kochen aber verwenden. Bei vorgeschädigter Leber oder bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Schmerzmittel weist die Verbraucherzentrale außerdem auf das Risiko schwerer Leberschäden durch hoch dosierte Präparate hin. Und weil Curcuminprodukte mit verbesserter Bioverfügbarkeit als neuartige Lebensmittel eingestuft werden können, ist bei manchen Kapseln nicht einmal geklärt, ob sie in dieser Form überhaupt verkauft werden dürfen.

Unser Fazit für den Alltag: Kurkuma als Gewürz gerne und regelmäßig, in Mengen von einem halben bis zwei Teelöffeln pro Gericht und am besten zusammen mit etwas Fett. Kapseln, Extrakte und löffelweise Pulverkuren sind eine andere Kategorie und gehören nicht ohne ärztliche Rücksprache in den Alltag. Wenn Sie Medikamente einnehmen oder Beschwerden haben, ist die Hausarztpraxis der richtige Ansprechpartner und nicht das Gewürzregal.

Häufige Fragen zu Kurkuma

Wie viel wiegt ein Teelöffel Kurkuma?
Ein gestrichener Teelöffel Kurkumapulver wiegt etwa 3 Gramm, gehäuft rund 5 Gramm. Ein gestrichener Esslöffel entspricht ungefähr 9 Gramm, ein gehäufter etwa 14 Gramm.
Wie viel Kurkuma pro Tag ist als Gewürz vertretbar?
EFSA und BfR nennen 3 Milligramm Curcumin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag aus allen Quellen, bei 70 Kilogramm also rund 210 Milligramm. Die Verbraucherzentrale nennt dafür als Orientierung nicht mehr als 7 Gramm Kurkumapulver täglich. Da der Curcumingehalt schwankt, bleiben wir beim Würzen bei einem halben bis zwei Teelöffeln pro Gericht.
Kann ich frische Kurkumawurzel durch Pulver ersetzen?
Ja. Etwa 15 Gramm frische Wurzel, also ein daumengroßes Stück, entsprechen ungefähr einem gestrichenen Teelöffel Pulver. Frisch schmeckt es etwas weniger erdig.
Warum wird Kurkuma oft mit schwarzem Pfeffer und Öl kombiniert?
Curcumin löst sich schlecht in Wasser und wird aus dem Darm nur in geringem Maß aufgenommen. Piperin aus schwarzem Pfeffer erhöht die Aufnahme. Für isoliertes Piperin in Nahrungsergänzungsmitteln empfiehlt das BfR höchstens 2 Milligramm pro Tag.
Wie bekomme ich Kurkuma-Flecken wieder weg?
Textilien sofort kalt ausspülen und normal waschen, nie heiß vorbehandeln. Curcumin ist lichtempfindlich, Restschatten auf hellem Kunststoff bleichen im Tageslicht meist aus. Beim Verarbeiten frischer Wurzel helfen Einweghandschuhe.
Dürfen Schwangere Kurkuma essen?
Als Gewürz beim Kochen ja. Auf Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma sollten Schwangere und Stillende laut Verbraucherzentrale verzichten.
Ist Kurkumapulver mit Schadstoffen belastet?
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit fand 2020 in 32 Proben aus dem Handel Bleigehalte von 0,05 bis 0,45 Milligramm je Kilogramm und keine Hinweise auf Verfälschung mit Bleichromat. Ware aus dem regulären Handel ist die einfache Wahl.

Quellen

  1. BfR, Stellungnahme Nr. 040/2021: Curcumin in Nahrungsergänzungsmitteln
  2. Verbraucherzentrale: Kurkuma, Fakten und Mythen
  3. Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Ingwer, Kurkuma, Galgant
  4. EFSA: Scientific Opinion on the re-evaluation of curcumin (E 100) as a food additive
  5. Nährwertrechner.de: Kurkuma, Gewürz
  6. LGL Bayern: Bleigehalte in Kurkuma, Untersuchungsergebnisse 2020

Nährwerte sind Durchschnittswerte und variieren je nach Sorte und Herkunft. Stand: 20.07.2026.

Zuletzt aktualisiert am 20.07.2026.